Was macht ein Passwort eigentlich sicher, und wie stark ist Ihr aktuelles Passwort wirklich? Diese Seite erklärt verständlich, worauf es ankommt: Länge, Entropie, die Mischung verschiedener Zeichentypen sowie der bewusste Verzicht auf Wörterbuchwörter und mehrfach genutzte Passwörter.
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Verständlich erklärt, was ein Passwort stark macht
Länge, Entropie und Zeichenmix im Überblick
Sachliche Tipps statt Panikmache
Optionale Stärkeanzeige läuft lokal im Browser
Binden Sie Passwort-Generator per Iframe in einen Blogbeitrag, eine Dokumentation, ein Intranet oder Schulportal ein. Verarbeitung, Datenschutz und Limits entsprechen der vollständigen Tool-Seite.
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Der wichtigste Faktor für ein starkes Passwort ist seine Länge. Bei einem Brute-Force-Angriff probiert ein Programm automatisiert sehr viele Zeichenkombinationen durch, bis es die richtige findet. Jede zusätzliche Stelle vergrößert die Zahl der möglichen Kombinationen um ein Vielfaches, sodass der Aufwand für ein längeres Passwort sehr schnell ins Astronomische wächst. Deshalb ist ein langes, zufälliges Passwort einem kurzen weit überlegen, selbst wenn das kurze viele Sonderzeichen enthält. Als grobe Orientierung gelten zwölf Zeichen heute als Untergrenze, sechzehn oder mehr sind deutlich besser. Wichtig ist, dass die Länge aus echtem Zufall stammt und nicht durch das Anhängen vorhersehbarer Zusätze wie einer Jahreszahl oder eines einzelnen Ausrufezeichens erkauft wird.
Um die Stärke eines Passworts messbar zu machen, verwenden Fachleute den Begriff Entropie. Vereinfacht beschreibt Entropie, wie viel echte Unvorhersehbarkeit in einem Passwort steckt, gemessen in Bit. Jedes Bit verdoppelt die Zahl der möglichen Kombinationen. Ein Passwort mit vierzig Bit Entropie hat also nur einen Bruchteil der Sicherheit eines Passworts mit achtzig Bit. Entscheidend ist dabei nicht allein die Länge, sondern die Kombination aus Länge und der Größe des verwendeten Zeichenvorrats. Ein zufälliges Passwort aus einem großen Zeichensatz erreicht pro Stelle mehr Entropie als eine reine Ziffernfolge. Wichtig zu verstehen ist, dass Entropie nur bei echtem Zufall gilt. Ein selbst ausgedachtes Passwort hat meist weit weniger Entropie, als seine Länge vermuten lässt.
Zwei Dinge schwächen Passwörter besonders stark: erkennbare Muster und Mehrfachnutzung. Angreifer starten selten mit reinem Durchprobieren aller Zeichen. Sie testen zuerst gängige Wörter, Namen, Geburtsdaten, Tastaturfolgen wie qwertz und bekannte Ersetzungen, etwa eine Null statt eines O. Ein Passwort, das auf einem Wörterbuchwort beruht, fällt solchen Angriffen viel schneller zum Opfer, als seine Länge nahelegt. Ebenso gefährlich ist es, dasselbe Passwort für mehrere Konten zu verwenden. Wird ein Dienst gehackt, probieren Angreifer die erbeuteten Zugangsdaten automatisiert bei anderen Diensten aus. Ein einziges Leck kann so eine ganze Kette von Konten öffnen. Deshalb braucht jedes Konto ein eigenes, einmaliges Passwort ohne erkennbaren Bezug zu Ihrer Person.
Diese Seite bietet, wo vorhanden, eine Stärkeanzeige, die Ihnen eine grobe Einschätzung Ihres Passworts gibt. Wichtig ist dabei: Die Bewertung geschieht vollständig lokal in Ihrem Browser. Ihr Passwort wird beim Tippen nicht an einen Server gesendet, nicht gespeichert und nicht protokolliert. Sie können die Anzeige also gefahrlos nutzen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Länge und welcher Zeichenmix eine spürbar bessere Bewertung ergeben. Auch der eingebaute Passwort-Generator arbeitet nach demselben Prinzip und zieht jedes Zeichen aus dem sicheren Zufallsgenerator Ihres Geräts. Nichts verlässt Ihren Computer. Betrachten Sie die Anzeige aber als Orientierung, nicht als Garantie, denn kein einfacher Balken kann jede mögliche Angriffsform vollständig abbilden.
Aus all dem ergibt sich ein einfacher, praktischer Umgang mit Passwörtern. Erzeugen Sie für jedes Konto ein langes, zufälliges Passwort oder eine Passphrase und verwenden Sie keines davon ein zweites Mal. Da sich niemand Dutzende starker Passwörter merken kann, gehört die Aufbewahrung in einen Passwort-Manager, der alle Einträge verschlüsselt hinter einem einzigen Hauptpasswort schützt. Unser Werkzeug erzeugt Passwörter, speichert sie aber bewusst nicht, weshalb ein Manager die ideale Ergänzung ist. Aktivieren Sie zusätzlich überall dort die Zwei-Faktor-Authentifizierung, wo sie angeboten wird, denn selbst ein starkes Passwort profitiert von einer zweiten Sicherheitsebene. So bleiben Ihre Konten auch dann geschützt, wenn ein einzelner Dienst einmal von einem Datenleck betroffen sein sollte.
Geben Sie oben ein Passwort ein, um seine Stärke lokal einzuschätzen, oder erzeugen Sie direkt ein starkes neues Passwort.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für wie sicher ist mein passwort wirklich?:
Länge Ihres Passworts prüfen
Zählen Sie zunächst die Zeichen Ihres aktuellen Passworts. Alles unter zwölf Zeichen gilt heute als knapp. Streben Sie mindestens sechzehn Zeichen an, denn die Länge ist der wichtigste einzelne Faktor für die Stärke.
Auf Zeichenvielfalt achten
Sehen Sie nach, ob Ihr Passwort Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen mischt. Jeder zusätzliche Zeichentyp vergrößert den Raum möglicher Kombinationen und erschwert einem Angreifer das systematische Durchprobieren erheblich.
Wörterbuchwörter und Muster erkennen
Prüfen Sie kritisch, ob Ihr Passwort auf Namen, Geburtsdaten, Tastaturfolgen oder ganzen Wörtern beruht. Solche Muster werden von Angreifern zuerst getestet und schwächen selbst ein längeres Passwort spürbar ab.
Stärkeanzeige nutzen
Geben Sie ein Passwort in die eingebaute Anzeige ein, um eine grobe Einschätzung zu erhalten. Die Bewertung läuft vollständig lokal in Ihrem Browser, es wird dabei nichts übertragen oder gespeichert.
Bei Bedarf neu erzeugen
Fällt die Einschätzung schwach aus, erzeugen Sie mit dem Generator sofort ein langes, zufälliges Passwort. Übertragen Sie es anschließend in einen Passwort-Manager und ersetzen Sie das schwache Passwort beim betroffenen Dienst.
Häufige Situationen, in denen dieser Ansatz wirklich hilft:
Altes Lieblingspasswort einschätzen
Sie nutzen seit Jahren dasselbe Passwort und sind unsicher, ob es noch genügt. Prüfen Sie Länge, Zeichenmix und ob es auf einem Wort beruht. Fällt die Einschätzung schwach aus, erzeugen Sie ein neues, zufälliges Passwort.
WLAN-Passwort überprüfen
Ihr Router nutzt noch den Standardcode vom Aufkleber. Solche Codes sind oft kurz. Prüfen Sie die Länge und erzeugen Sie bei Bedarf ein neues sicheres WLAN-Passwort für den Router zu Hause mit ausreichend Zeichen.
E-Mail-Konto absichern
Das E-Mail-Postfach ist der Schlüssel zu vielen anderen Konten, weil dort Passwort-Zurücksetzungen ankommen. Vergewissern Sie sich, dass es ein starkes, einmaliges Passwort für das E-Mail-Konto hat, das Sie nirgends sonst verwenden.
Erzielen Sie bessere Ergebnisse mit diesen Expertenvorschlägen:
Länge schlägt Komplexität
Ein langes Passwort ist meist stärker als ein kurzes voller Sonderzeichen. Setzen Sie zuerst auf mindestens sechzehn zufällige Zeichen oder mehrere zufällige Wörter, bevor Sie sich um besonders ausgefallene Symbole kümmern.
Nie ein Passwort wiederverwenden
Jedes Konto braucht ein eigenes Passwort. So verhindern Sie, dass ein einziges Datenleck mehrere Ihrer Zugänge gefährdet. Ein Passwort-Manager hilft Ihnen, viele einmalige Passwörter bequem zu verwalten.
Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren
Wo immer möglich, ergänzen Sie Ihr Passwort um eine zweite Stufe, etwa einen Code aus einer App. Selbst wenn ein Passwort einmal bekannt wird, bleibt das Konto durch den zweiten Faktor geschützt.
Weitere Tools, die Sie nützlich finden könnten:
Sicheres Passwort online generieren
Passwort mit Sonderzeichen generieren
Passphrase online generieren
Sichere Passwörter, die sich Kinder gut merken können
Sichere, kindgerecht merkbare Passwörter und Passphrasen für das Konto Ihres Kindes. Läuft lokal im Browser, mit Elterntipps. Kostenlos und ohne Anmeldung.
Eine sichere Passphrase aus Wörtern erzeugen
Erstellen Sie eine sichere Passphrase aus mehreren zufälligen Wörtern, leicht zu merken und schwer zu knacken. Läuft im Browser, kostenlos und ohne Anmeldung.
Sicheres Passwort online generieren
Erstellen Sie ein starkes, zufälliges Passwort direkt im Browser. Die Erzeugung läuft lokal auf Ihrem Gerät, kostenlos und ohne Anmeldung.
Viele sichere Passwörter auf einmal erzeugen
Erzeugen Sie viele starke Passwörter auf einmal, direkt im Browser und lokal auf Ihrem Gerät. Ideal für Teams und Gerätelisten. Kostenlos, ohne Anmeldung.
Zufälliges Passwort generieren
Erzeugen Sie ein zufälliges Passwort direkt im Browser. Jedes Passwort entsteht kryptografisch zufällig auf Ihrem Gerät, kostenlos und ohne Anmeldung.
Passwort-Generator ohne Registrierung und ohne Konto
Erzeugen Sie starke Passwörter ohne Anmeldung und ohne Konto. Alles läuft lokal im Browser, kostenlos, ohne E-Mail und ohne Datenspeicherung.
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