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Wie sicher ist mein Passwort wirklich?

Was macht ein Passwort eigentlich sicher, und wie stark ist Ihr aktuelles Passwort wirklich? Diese Seite erklärt verständlich, worauf es ankommt: Länge, Entropie, die Mischung verschiedener Zeichentypen sowie der bewusste Verzicht auf Wörterbuchwörter und mehrfach genutzte Passwörter.

Verständlich erklärt, was ein Passwort stark macht

🔒

Länge, Entropie und Zeichenmix im Überblick

Sachliche Tipps statt Panikmache

Optionale Stärkeanzeige läuft lokal im Browser

Kosten
Kostenlose Stufe
Registrierung
Nicht erforderlich
Verarbeitung
Toolabhängig
Datenschutz
Methode angegeben
IframeResponsivMit Quellenhinweis

Fügen Sie Passwort-Generator auf Ihrer Website ein

Binden Sie Passwort-Generator per Iframe in einen Blogbeitrag, eine Dokumentation, ein Intranet oder Schulportal ein. Verarbeitung, Datenschutz und Limits entsprechen der vollständigen Tool-Seite.

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Die Bausteine eines wirklich starken Passworts

Der wichtigste Faktor für ein starkes Passwort ist seine Länge. Bei einem Brute-Force-Angriff probiert ein Programm automatisiert sehr viele Zeichenkombinationen durch, bis es die richtige findet. Jede zusätzliche Stelle vergrößert die Zahl der möglichen Kombinationen um ein Vielfaches, sodass der Aufwand für ein längeres Passwort sehr schnell ins Astronomische wächst. Deshalb ist ein langes, zufälliges Passwort einem kurzen weit überlegen, selbst wenn das kurze viele Sonderzeichen enthält. Als grobe Orientierung gelten zwölf Zeichen heute als Untergrenze, sechzehn oder mehr sind deutlich besser. Wichtig ist, dass die Länge aus echtem Zufall stammt und nicht durch das Anhängen vorhersehbarer Zusätze wie einer Jahreszahl oder eines einzelnen Ausrufezeichens erkauft wird.

Um die Stärke eines Passworts messbar zu machen, verwenden Fachleute den Begriff Entropie. Vereinfacht beschreibt Entropie, wie viel echte Unvorhersehbarkeit in einem Passwort steckt, gemessen in Bit. Jedes Bit verdoppelt die Zahl der möglichen Kombinationen. Ein Passwort mit vierzig Bit Entropie hat also nur einen Bruchteil der Sicherheit eines Passworts mit achtzig Bit. Entscheidend ist dabei nicht allein die Länge, sondern die Kombination aus Länge und der Größe des verwendeten Zeichenvorrats. Ein zufälliges Passwort aus einem großen Zeichensatz erreicht pro Stelle mehr Entropie als eine reine Ziffernfolge. Wichtig zu verstehen ist, dass Entropie nur bei echtem Zufall gilt. Ein selbst ausgedachtes Passwort hat meist weit weniger Entropie, als seine Länge vermuten lässt.

Zwei Dinge schwächen Passwörter besonders stark: erkennbare Muster und Mehrfachnutzung. Angreifer starten selten mit reinem Durchprobieren aller Zeichen. Sie testen zuerst gängige Wörter, Namen, Geburtsdaten, Tastaturfolgen wie qwertz und bekannte Ersetzungen, etwa eine Null statt eines O. Ein Passwort, das auf einem Wörterbuchwort beruht, fällt solchen Angriffen viel schneller zum Opfer, als seine Länge nahelegt. Ebenso gefährlich ist es, dasselbe Passwort für mehrere Konten zu verwenden. Wird ein Dienst gehackt, probieren Angreifer die erbeuteten Zugangsdaten automatisiert bei anderen Diensten aus. Ein einziges Leck kann so eine ganze Kette von Konten öffnen. Deshalb braucht jedes Konto ein eigenes, einmaliges Passwort ohne erkennbaren Bezug zu Ihrer Person.

Diese Seite bietet, wo vorhanden, eine Stärkeanzeige, die Ihnen eine grobe Einschätzung Ihres Passworts gibt. Wichtig ist dabei: Die Bewertung geschieht vollständig lokal in Ihrem Browser. Ihr Passwort wird beim Tippen nicht an einen Server gesendet, nicht gespeichert und nicht protokolliert. Sie können die Anzeige also gefahrlos nutzen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Länge und welcher Zeichenmix eine spürbar bessere Bewertung ergeben. Auch der eingebaute Passwort-Generator arbeitet nach demselben Prinzip und zieht jedes Zeichen aus dem sicheren Zufallsgenerator Ihres Geräts. Nichts verlässt Ihren Computer. Betrachten Sie die Anzeige aber als Orientierung, nicht als Garantie, denn kein einfacher Balken kann jede mögliche Angriffsform vollständig abbilden.

Aus all dem ergibt sich ein einfacher, praktischer Umgang mit Passwörtern. Erzeugen Sie für jedes Konto ein langes, zufälliges Passwort oder eine Passphrase und verwenden Sie keines davon ein zweites Mal. Da sich niemand Dutzende starker Passwörter merken kann, gehört die Aufbewahrung in einen Passwort-Manager, der alle Einträge verschlüsselt hinter einem einzigen Hauptpasswort schützt. Unser Werkzeug erzeugt Passwörter, speichert sie aber bewusst nicht, weshalb ein Manager die ideale Ergänzung ist. Aktivieren Sie zusätzlich überall dort die Zwei-Faktor-Authentifizierung, wo sie angeboten wird, denn selbst ein starkes Passwort profitiert von einer zweiten Sicherheitsebene. So bleiben Ihre Konten auch dann geschützt, wenn ein einzelner Dienst einmal von einem Datenleck betroffen sein sollte.

So verwenden Sie dieses Tool

💡

Geben Sie oben ein Passwort ein, um seine Stärke lokal einzuschätzen, oder erzeugen Sie direkt ein starkes neues Passwort.

So Funktioniert Es

Schritt-für-Schritt-Anleitung für wie sicher ist mein passwort wirklich?:

  1. 1

    Länge Ihres Passworts prüfen

    Zählen Sie zunächst die Zeichen Ihres aktuellen Passworts. Alles unter zwölf Zeichen gilt heute als knapp. Streben Sie mindestens sechzehn Zeichen an, denn die Länge ist der wichtigste einzelne Faktor für die Stärke.

  2. 2

    Auf Zeichenvielfalt achten

    Sehen Sie nach, ob Ihr Passwort Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen mischt. Jeder zusätzliche Zeichentyp vergrößert den Raum möglicher Kombinationen und erschwert einem Angreifer das systematische Durchprobieren erheblich.

  3. 3

    Wörterbuchwörter und Muster erkennen

    Prüfen Sie kritisch, ob Ihr Passwort auf Namen, Geburtsdaten, Tastaturfolgen oder ganzen Wörtern beruht. Solche Muster werden von Angreifern zuerst getestet und schwächen selbst ein längeres Passwort spürbar ab.

  4. 4

    Stärkeanzeige nutzen

    Geben Sie ein Passwort in die eingebaute Anzeige ein, um eine grobe Einschätzung zu erhalten. Die Bewertung läuft vollständig lokal in Ihrem Browser, es wird dabei nichts übertragen oder gespeichert.

  5. 5

    Bei Bedarf neu erzeugen

    Fällt die Einschätzung schwach aus, erzeugen Sie mit dem Generator sofort ein langes, zufälliges Passwort. Übertragen Sie es anschließend in einen Passwort-Manager und ersetzen Sie das schwache Passwort beim betroffenen Dienst.

Praxisbeispiele

Häufige Situationen, in denen dieser Ansatz wirklich hilft:

Altes Lieblingspasswort einschätzen

Sie nutzen seit Jahren dasselbe Passwort und sind unsicher, ob es noch genügt. Prüfen Sie Länge, Zeichenmix und ob es auf einem Wort beruht. Fällt die Einschätzung schwach aus, erzeugen Sie ein neues, zufälliges Passwort.

WLAN-Passwort überprüfen

Ihr Router nutzt noch den Standardcode vom Aufkleber. Solche Codes sind oft kurz. Prüfen Sie die Länge und erzeugen Sie bei Bedarf ein neues sicheres WLAN-Passwort für den Router zu Hause mit ausreichend Zeichen.

E-Mail-Konto absichern

Das E-Mail-Postfach ist der Schlüssel zu vielen anderen Konten, weil dort Passwort-Zurücksetzungen ankommen. Vergewissern Sie sich, dass es ein starkes, einmaliges Passwort für das E-Mail-Konto hat, das Sie nirgends sonst verwenden.

Expertentipps

Erzielen Sie bessere Ergebnisse mit diesen Expertenvorschlägen:

1

Länge schlägt Komplexität

Ein langes Passwort ist meist stärker als ein kurzes voller Sonderzeichen. Setzen Sie zuerst auf mindestens sechzehn zufällige Zeichen oder mehrere zufällige Wörter, bevor Sie sich um besonders ausgefallene Symbole kümmern.

2

Nie ein Passwort wiederverwenden

Jedes Konto braucht ein eigenes Passwort. So verhindern Sie, dass ein einziges Datenleck mehrere Ihrer Zugänge gefährdet. Ein Passwort-Manager hilft Ihnen, viele einmalige Passwörter bequem zu verwalten.

3

Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren

Wo immer möglich, ergänzen Sie Ihr Passwort um eine zweite Stufe, etwa einen Code aus einer App. Selbst wenn ein Passwort einmal bekannt wird, bleibt das Konto durch den zweiten Faktor geschützt.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Nein. Die Stärkeanzeige und der Generator arbeiten vollständig lokal in Ihrem Browser. Ihr Passwort wird beim Tippen nicht an einen Server übertragen, nicht gespeichert und nicht protokolliert. Es verlässt Ihr Gerät zu keinem Zeitpunkt.
Als Untergrenze gelten heute zwölf Zeichen, besser sind sechzehn oder mehr. Wichtig ist, dass die Zeichen zufällig sind. Alternativ bietet eine Passphrase aus mehreren zufälligen Wörtern eine vergleichbar hohe Sicherheit bei besserer Merkbarkeit.
Entropie misst in Bit, wie viel echte Unvorhersehbarkeit in einem Passwort steckt. Je mehr Bit, desto mehr Kombinationen muss ein Angreifer durchprobieren. Sie steigt mit der Länge und der Größe des Zeichenvorrats, aber nur bei echtem Zufall.
Sonderzeichen vergrößern den Zeichenvorrat und helfen, viele Passwortregeln zu erfüllen. Noch wichtiger ist jedoch die Länge. Ein langes Passwort ohne Symbole kann sicherer sein als ein kurzes mit vielen Sonderzeichen. Am besten kombinieren Sie beides.
Eine Stärkeanzeige gibt eine nützliche grobe Orientierung, ist aber keine Garantie. Kein einfacher Balken bildet jede Angriffsform ab. Verlassen Sie sich zusätzlich auf die Grundregeln: ausreichende Länge, echter Zufall und ein einmaliges Passwort pro Konto.
Weil ein einziges Datenleck sonst mehrere Konten öffnet. Angreifer testen erbeutete Zugangsdaten automatisch bei anderen Diensten. Selbst ein sehr starkes Passwort schützt nur das eine Konto, für das es einmalig verwendet wird.
Gar nicht auswendig, das ist auch nicht nötig. Nutzen Sie einen Passwort-Manager, der alle Einträge verschlüsselt speichert. Sie müssen sich dann nur noch ein einziges starkes Hauptpasswort merken, idealerweise eine lange Passphrase.

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